Allgemeine Geschäftsbedingungen der Events by Vineria GmbH

I. Geltungsbereich

(1) Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für das gesamte Dienstleistungsangebot der Events by Vineria GmbH (im folgenden Auftragnehmerin), insbesondere für die Durchführung von Veranstaltungen in den Räumlichkeiten (inkl. Außenbereich) der Auftragnehmerin sowie für alle damit zusammenhängenden Lieferungen und Leistungen an den Vertragspartner (im folgenden Auftraggeber).

(2) Geschäftsbedingungen des Auftraggebers, weitere Vereinbarungen und Nebenabreden finden nur Anwendung, wenn dies vorher ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

II. Angebot und Vertragsschluss

(1) Ein verbindlicher Vertrag kommt nur mit schriftlicher Annahmeerklärung durch die Auftragnehmerin zustande. Oder im Internet durch Akzeptierung des Bestätigungsbuttons. Handelt der Auftraggeber für einen Dritten, so hat er dies unter Angabe des Namens, der Firma, der Adresse und eines vertretungsberechtigten Ansprechpartners schriftlich mitzuteilen.

(2) Mitarbeiter der Auftragnehmerin sind zu mündlichen Vertragsabreden, Änderung dieser Geschäftsbedingungen oder sonstiger mündlicher Abreden nicht befugt.

(3) Reservierungen ab 8 Personen müssen zu ihrer Gültigkeit von der Auftragnehmerin und vom Auftraggeber schriftlich bestätigt werden.

(4) Vertragsänderungen und neue Angebote müssen schriftlich abgefasst und/oder bestätigt werden.

(5) Im Falle einer Mehrwertsteuererhöhung oder -senkung des aktuell gültigen Steuersatzes wird der Preis dem dann gültigen Steuersatz im Zeitpunkt der Leistungserbringung berechnet.

(6) Preisanpassungen im Rahmen von 5 % gegenüber dem Angebot sind im Rahmen einer üblichen Preisanpassung.

(7) Die Aufträge vom Auftraggeber müssen in folgenden Fristen schriftlich bei der Auftragnehmerin zur Gegenzeichnung vorliegen:

Bei Hochzeiten: 52 Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

Sollte die Hochzeit zu einem späteren Zeitpunkt angefragt werden, ist die Gegenzeichnung nach Einräumung einer üblichen Bedenkzeit, spätestens jedoch zwei Wochen nach Angebotserteilung schriftlich bei der Auftragnehmerin zur Gegenzeichnung vorzulegen.

Bei sonstigen Veranstaltungen: ab 8 Personen spätestens zwei Wochen nach Angebotserteilung.

III. Leistungsumfang

(1) Zu den Leistungen der Auftragnehmerin gehören insbesondere Sach- und Dienstleistungen, die zur Durchführung der im Auftrag vereinbarten Veranstaltung erforderlich sind. Der konkrete Gegenstand der Leistung ergibt sich aus dem zwischen den Parteien geschlossenen Vertrag.

(2) Bei Firmenveranstaltungen ist 7 Werktage vor Veranstaltungsbeginn schriftlich mitzuteilen, ob die Veranstaltung als Festpreisvariante oder nach Einzelverbrauch durchgeführt wird. Eine nachträgliche Änderung durch den Auftraggeber ist unzulässig. Bei Hochzeitsveranstaltungen ist grundsätzlich nur die Festpreisvariante möglich.

(3) Die von der Auftragnehmerin für die Durchführung dieses Vertrages erforderlich und von ihr angelieferten Gegenstände und Materialien mit Ausnahme der Lebensmittel und Getränke und stehen und bleiben im Eigentum der Auftragnehmerin. Sie müssen unverzüglich nach Beendigung der Veranstaltung an die Auftragnehmerin zurückgegeben werden. Fehlmengen werden nach Rückgabe und Prüfung der restlichen Gegenstände nach Satz 1 zu Wiederbeschaffungspreisen dem Auftraggeber in Rechnung gestellt. Getränke, die auf Kommissionsbasis geliefert werden, werden nur dann zurückgenommen, wenn die Behältnisse weder angebrochen noch beschädigt sind.

IV. Leistungspflicht und Leistungszeit

(1) Die in der jeweiligen gesondert getroffenen Vereinbarung angegebene Liefer- und Leistungszeit ist grundsätzlich verbindlich.

(2) Die Vertragsparteien werden von ihren Leistungsverpflichtungen frei, wenn sie an der Erfüllung ihrer Verpflichtung durch den Eintritt von unvorhersehbaren außergewöhnlichen Umständen (höhere Gewalt) gehindert werden, die sie trotz der nach den Umständen des Falles zumutbaren Sorgfalt nicht abwenden konnte, z. B. bei höherer Gewalt, Betriebsstörungen wie Streik oder Aussperrung, behördlichen Eingriffen, Verzögerungen in der Anlieferung wesentlicher Rohstoffe und wenn die oben angegeben Umstände die Lieferung oder Leistung unmöglich machen. Hierbei ist es unerheblich, bei welchem Vertragspartner sie entstehen. Wird die Auftragnehmerin von ihrer Leistungspflicht frei, so entfallen etwaige hieraus hergeleitete Schadensersatzansprüche und Rücktrittsrechte des Auftraggebers. Der Auftraggeber ersetzt der Auftragnehmerin alle bis zum Zeitpunkt des Eintritts der Unmöglichkeit der Leistungserbringung entstandenen Aufwendungen.

(3) Höhere Gewalt liegt insbesondere nicht vor, wenn die jeweils gültige Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Durchführung einer Veranstaltung gestattet. Höhere Gewalt liegt auch dann nicht vor, wenn einer der Auftraggeber oder seiner Gäste sich in behördlich angeordneter Quarantäne befindet oder sich mit einer übertragbaren, meldepflichtigen Krankheit infiziert hat (§§ 6, 7 IfSG in der jeweils gültigen Fassung). In diesen Fällen wird der Auftraggeber nicht von seiner Leistungspflicht frei. Auf Ziff. VI wird verwiesen.

V. Teilnehmerzahl und der Veranstaltungszeit

(1) Die den Leistungen zugrundeliegende Personenanzahlen sind verbindlich und werden der Preisberechnung zugrunde gelegt. Diese müssen der Auftragnehmerin zu folgenden Fristen vorliegen:

Bei Hochzeiten:

  • ab 8 Personen bis 29 Personen: 7 Werktage vor Veranstaltungsbeginn.
  • ab 30 Personen bis 49 Personen: 21 Werktage vor Veranstaltungsbeginn
  • ab 50 Personen: 35 Werktage vor Veranstaltungsbeginn.

Bei sonstigen Veranstaltungen:

  • Ab 8 Personen 7 Werktage vor Veranstaltungsbeginn.

(2) Eine Änderung der Teilnehmerzahl um mehr als 5 % muss spätestens fünf Werktage vor Veranstaltungsbeginn der Auftragnehmerin schriftlich mitgeteilt werden.

(3) Bei einer Reduzierung der Teilnehmerzahl durch den Auftraggeber wird die ursprünglich vereinbarte Teilnehmerzahl (Absatz 1) zugrunde gelegt. Der Auftraggeber hat die Möglichkeit auf Berechnungsnachweis, den vereinbarten Preis um die von ihm nachzuweisenden, aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl ersparten Aufwendungen zu mindern.

(4) Im Falle einer Abweichung von der vereinbarten Teilnehmerzahl nach oben wird die tatsächliche Teilnehmerzahl berechnet.

(5) Bei Abweichungen von der ursprünglich geplanten Personenanzahl von mehr als 5 %, erfolgt eine Nachkalkulation der Konditionen. Der Auftraggeber wird hiervon schriftlich informiert und hat dies schriftlich zu bestätigen.

(6) Die Veranstaltungszeit wird in der Vereinbarung festgelegt. Bei Hochzeiten wird von einer Veranstaltungszeit von 6 Stunden bei maximal 50 Personen und von 9 Stunden ab 51 Personen ausgegangen. Darüberhinausgehende Leistungen beträgt pro angefangene Stunde brutto 390,00 € und beinhaltet Service und Getränke. Die Verlängerung kann bis maximal 03:00 Uhr vereinbart werden. Eine Verlängerung bis 04:00 Uhr ist dann möglich, wenn die Auftragnehmerin den Rückbau der Veranstaltung zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr durchführen kann.

VI. Stornierung

(1) Stornierungen müssen in Schriftform per Einwurfeinschreiben gegenüber der Auftragnehmerin erfolgen. Bei Hochzeiten muss die Stornierung von beiden Auftraggebern unterzeichnet sein.

(2) Im Falle einer Stornierung hat die Auftragnehmerin das Recht, einen angemessenen Schadensersatz zu fordern. Die Höhe des Schadensersatzes bemisst sich danach, zu welchem Zeitpunkt der Vertrag storniert wurde. Dem Auftraggeber wird ausdrücklich gestattet, einen geringeren Schaden nachzuweisen.

Bei Hochzeiten:

  • bis 52 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: keine Stornierungsgebühren
  • bis 39 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 25 % des vereinbarten Festpreises
  • bis 26 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 50 % des vereinbarten Festpreises
  • bis 13 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 75 % des vereinbarten Festpreises
  • ab 12 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: Gesamtsumme gemäß Festpreis.

Bei sonstigen Veranstaltungen:

  • bis 39 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: keine Stornierungsgebühren
  • bis 26 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 25 % der vereinbarten Vergütungsweise (Festpreis oder Einzelverbrauch)
  • bis 13 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der vereinbarten Vergütungsweise (Festpreis oder Einzelverbrauch)
  • bis 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 75 % der vereinbarten Vergütungsweise (Festpreis oder Einzelverbrauch).
  • ab 5 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: Gesamtsumme gemäß Vergütungsweise (Festpreis oder Einzelverbrauch)

Bei der Vereinbarung eines Einzelverbrauchs wird je vereinbartem Teilnehmer ein Speise- und Getränkeumsatz von brutto 50 € als Grundlage für Berechnung zugrunde gelegt. Sondervereinbarungen bedürfen der Schriftform.

  • Bei No-Shows im à la Carte-Bereich
  • Bei Absagen nach 13:00 Uhr am Veranstaltungstag oder keinerlei Reservierungsabsagen von fixen Reservierungen, werden brutto 50,00 €/je Gast in Rechnung gestellt.

VII. Musikalische Darbietungen

(1) Equipment der Band oder DJ ist im Vorfeld mit der Auftragnehmerin abzustimmen.

(2) Nebelmaschinen sind grundsätzlich nicht erlaubt. Gleiches gilt für Spiegelkugeln, die an Gebäudeteilen abgehangen werden sollen.

(3) Der Aufbau der kompletten Musikanlage ist im Vorfeld mit der Auftragnehmerin abzustimmen und die zeitlichen Vorgaben sind einzuhalten. Der Abbau der kompletten Musikanlage hat in der Zeit des Rückbaus der Hochzeit zu erfolgen (Dauer: maximal 1 Stunde). Sofern der Abbau der kompletten Musikanlage länger als eine Stunde benötigt, entstehen Kosten in Höhe von 390,00 €/je angefangene Stunde, da die Mitarbeiter der Auftragnehmerin bis zum Ende der Veranstaltung vor Ort sein müssen.

(4) Der Abbau hat leise und mit Rücksicht auf die nachbarlichen Interessen zu erfolgen.

(5) Die Lautstärke der Musikdarbietung ist ab 01:00 Uhr auf maximal 80 dB(A) zurückzufahren. Die Bässe sind zu reduzieren. Es kann seitens der Auftragnehmerin eine Lärmpegelmessung in 5m Abstand neben dem Veranstaltungsraum durchgeführt werden.

VIII. Besondere Bestimmungen bei Hochzeiten

(1) Die Auftraggeber teilen bis um 11:00 Uhr des Vortrages der Hochzeit den Ort der freien Trauung (Garten oder Eventsalon) der Auftragnehmerin mit. Sofern die freie Trauung im Eventsalon stattfindet, wird das für die freie Trauung im Garten angeschaffte Equipment komplett in Rechnung gestellt, da dieses 7 Tage vorher bei Dienstleistern bestellt und vorgehalten wurde.

(2) Regiestunden für Dekorations- und sonstige Dienstleistungen werden mit einem Stundensatz von brutto 45,00 € in der Zeit von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr in Rechnung gestellt. Bei Dekorationen ab 20:00 Uhr erfolgt ein Nachtzuschlag von 25 % und ab 24:00 Uhr von 50 € auf den Bruttostundensatz von 45,00 €.

IX. Abrechnungsmodus, Zahlung, Verzug

(1) Der Abrechnung liegen der geschlossene Vertrag und die darin vereinbarten Preise zugrunde.

(2) Pauschalvereinbarungen werden gemäß der schriftlich vorliegenden Bestellung 7 Tage vor der Veranstaltung abgerechnet. Auf Ziff. 5 Absatz 5 wird hingewiesen.

(3) Zusätzliche Leistungen wie weitere Getränke, zusätzliches Personal, Dekoration, DJ usw. werden nach dem tatsächlichen Aufwand gemäß Auftrag abgerechnet. Bei Aperitifs und Digestifs wird stets ein Stück pro Gast zugrunde gelegt. Darüberhinausgehende Stückzahlen werden nach der Preisliste der Auftragnehmerin abgerechnet. Der Auftraggeber ratifiziert am Ende der Veranstaltung die Stückzahl mit seiner Unterschrift.

(4) Liegt dem Auftragsverhältnis eine Vereinbarung über eine Anzahlung zugrunde, ohne, dass der konkrete Veranstaltungstermin vereinbart wurde, so wird die Anzahl spätestens 7 Tage vor dem zu bestimmenden Veranstaltungszeitpunkt fällig.

(5) Der Rechnungsbetrag der Schlussabrechnung ist unverzüglich ohne Abzug, spätestens 5 Tage nach Erhalt der Rechnung fällig.

(6) Bei Zahlungsverzug geltend die gesetzlichen Bestimmungen.

X. Fremdgetränke und Fremdspeisen

(1) Aus lebensmittelrechtlichen Gründen ist ein Mitbringen von Fremdgetränken und Fremdspeisen nicht zulässig.

(2) Für mitgebrachte Kuchen und Torten bei Hochzeitsveranstaltungen übernehmen die Auftraggeber die Haftung für eine einwandfreie und unbedenkliche Qualität.

XI. Beanstandungen

Beanstandungen wegen unvollständiger oder unrichtiger Lieferung oder wegen erkennbarer Mängel bei Speisen sind unverzüglich mündlich oder schriftlich bei der Auftragnehmerin, spätestens jedoch bis zum Ende der Veranstaltung mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist werden Ansprüche aus Gewährleistung oder sonstigen Rechtsgründen gegenüber der Auftragnehmerin ausgeschlossen, es sei denn, die Auftragnehmerin handelt grob fahrlässig oder vorsätzlich. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

XII. Ticketverkauf bei Veranstaltungen

Ein Umtausch oder eine Rücknahme von bezahlten Tickets ist ausgeschlossen. Die Regelungen zum Widerruf und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen sind wegen § 312g Abs. 2 S. 1 Nr. 9 BGB auf Ticketkäufe nicht anwendbar. Die zweiwöchige Widerrufs- und Rückgabefrist besteht nicht.

XIII. Gutscheine

Für den Erwerb von Gutscheinen gelten folgende Bedingungen: Der Gutschein wird von Events by Vineria auf den vom Kunden angegebenen Betrag ausgestellt. Der Gutscheinvertrag kommt zwischen dem Kunden und Events by Vineria durch die Bestellung des Gutscheines durch den Kunden und die Zusendung des bestellten Gutscheins zustande.

Der Gutschein wird mit Rechnung von Events by Vineria an die Adresse des Kunden ausgeliefert. Hierfür wird eine Bearbeitungsgebühr von € 3,- berechnet. Der Gutschein kann entweder vom Kunden selbst oder durch eine vom Kunden schriftlich in den Gutschein eingesetzte Person erfolgen.

Die Inzahlungnahme des Gutscheines erfolgt zum genannten Wert. Eine Barauszahlung auf den Gutschein ist nicht möglich.

XIV. Servicekostenpauschale bei Tagungen

(1) In den Preisen zur Abwicklung einer Tagung sind die notwendigen Personalkosten grundsätzlich enthalten.

(2) Diesen Preisen liegen Mindestumsätze zugrunde. Sollten diese Umsätze nicht erzielt werden, werden zusätzlich die nachfolgend gestaffelten Servicekostenpauschalen berechnet:

  • Umsätze unter 50,00 €: Servicekostenpauschale 25,00 € zzgl. Mehrwertsteuer
  • Umsätze unter 100,00 €: Servicekostenpauschale 20,00 € zzgl. Mehrwertsteuer
  • Umsätze unter 150,00 €: Servicekostenpauschale 15,00 € zzgl. Mehrwertsteuer
  • Umsätze ab 150,00 €: keine Servicekostenpauschale

XV. Hausrecht

(1) Dem Auftraggeber und seinen Gästen ist es ohne Erlaubnis der Auftragnehmerin untersagt, die Betriebsräume sowie den Kutschergarten zu betreten.

(2) Für Schäden, die durch den Auftraggeber oder seine Gäste verursacht werden, wird der Auftraggeber in Anspruch genommen.

XVI. Gefahrübergang und Haftung

(1) Der Auftraggeber hat die Ware bei Anlieferung zu prüfen.

(2) Mit der Übernahme der Lieferungen bzw. Sachleistungen geht die Gefahr für Verlust, Beschädigung, Verminderung und Verschlechterung sowie Folgeschäden auf den Auftraggeber über.

XVII. Gewährleistung

(1) Ansprüche des Auftraggebers wegen Fehlens zugesicherter Eigenschaften und Leistungen können nur dann hergeleitet werden, wenn die zugesicherte Eigenschaft von der Auftragnehmerin in der Auftragsbestätigung ausdrücklich schriftlich als solche bezeichnet werden.

(2) Mündliche Absprachen gelten hierbei nicht. Im Übrigen bestehen keine Ansprüche des Auftraggebers.

XVIII. Schriftform

Änderungen und Ergänzungen sowie die Aufhebung auch nur einzelner Bestimmungen dieser Bedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

XIX. Teilwirksamkeit

Im Falle der Unwirksamkeit einzelner Vertragsbedingungen bleibt die Wirksamkeit der übrigen Vertragsbedingungen unberührt. Anstelle der unwirksamen vertraglichen Bestimmungen verpflichten sich die Vertragsparteien diese unverzüglich im Wege der ergänzenden Vereinbarungen durch eine solche schriftliche Abrede zu ersetzen, die dem Ergebnis der unwirksamen Bestimmung wirtschaftlich am nächsten kommt.

XX. Gerichtsstand und anwendbares Recht

(1) Soweit gesetzlich möglich, ist der Gerichtsstand Nürnberg.

(2) Das Vertragsverhältnis unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.